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Lexikon

Beistell-Spannungsversorgung

Antriebs- und Steuerungssysteme mit direktem Netzanschluss sind in vielen Anwendungsbereichen nahezu vollständig durch externe Beistell-Spannungsversorgungen ersetzt worden.
Die Versorgung der Applikation erfolgt mit einer Schutzkleinspannung (SELV); es existiert keine direkte Netzverbindung. Abhängig vom technischen Konzept des Antriebssystems erfolgt die Spannungsversorgung mit einer Wechsel- (AC) oder einer Gleichspannung (DC).
Damit keine Verwechslung der unterschiedlichen Spannungstypen auftreten kann, die unter Umständen zu einer Zerstörung des Antriebssystems führt, sind DEWERT-Beistell-Spannungsversorgungen mit einem vertauschungssicheren Stecksystem ausgerüstet.
Beistelltransformator : Das Gerät stellt eine Wechselspannung zur Verfügung; die für Gleichstromantriebe erforderliche Gleichrichtung ist in der Steuerung untergebracht.
Beistellnetzteil : Das Gerät stellt eine Gleichspannung zur Verfügung. Das Konzept der DC-Spannungsversorgung gewinnt aufgrund der größeren Flexibilität gegenüber dem Beistelltrafo zunehmend an Bedeutung.


Beschlag

Speziell auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmte Hebelmechanismus, welcher die Antriebsbewegung in die gewünschte Verstellung umsetzt.


Blockierkraft (bei Doppelantrieben)

Die maximale Belastbarkeit eines Doppelantriebs hängt nicht nur von den konstruktiven Gegebenheiten ab, welche durch die Verstelllast beschrieben werden. Die tatsächlich nutzbare Last hängt insbesondere von der zur Verfügung stehenden elektrischen - und somit mechanischen - Leistung des Antriebs ab.
Die Größe "Blockierkraft" gibt an, welche auf beide Antriebsseiten verteilte Maximallast der Doppelantrieb bewältigen kann. Sie ist primär abhängig von der Leistungsfähigkeit der eingesetzten elektronischen Komponenten (z. B. Transformatoren).